Samstag, 11. Juli 2015

Melon Pan - メルンパン

Ich probiere gerne neue Rezepte auch, vor allem wenn es ums backen geht. Letztens habe ich auf Youtube den Kanal "Cooking with Dog" entdeckt. Dort werden verschiedene japanische Rezepte vor gestellt. Was das Ganze mit einem Hund zu tun hat... schaut am besten selbst mal rein.
Auf jeden Fall habe ich dort ein Rezept für Melon Pan gefunden. Das sind kleine japanische Küchlein oder eher Brötchen. Und die habe ich gestern mit ein paar Freunden zusammen gebacken. Der Name kann etwas verwirren. Die Melon Pan haben eigentlich nicht viel mit Melone zu tun - jedenfalls was das geschmackliche angeht. Ihren Namen haben sie daher, dass sie angeblich so aussehen wie Melonen. Wenn man da an die hier am meisten verbreiteten Wassermelonen denkt, sieht man diese Ähnlichkeit wohl eher nicht. Aber ich denke mal, der Name kommt von den Netzmelonen, die in Japan etwas bekannter sind als hier.
Das Rezept an sich ist für fünf Melon Pans. Allerdings haben wir die vierfache Menge an Teig zubereitet. Da wir unsere Melon Pans aber etwas größer gemacht haben, sind es anstatt 4 x 5, also 20, nur 17 geworden. Nachdem wir das Video geschaut hatten, haben wie die Zubereitungszeit grob überschlagen: 3 Stunden. Ich hätte wirklich gedacht, dass wir doch etwas weniger Zeit benötigen werden. Aber 3 Stunden war wirklich gut gerechnet, da der Teig an sich nach gut wie jedem Schritt erstmal einige Minuten gehen muss. Aber dadurch sind die Melon Pans auch sooo riesig geworden, dass sie dann den ganzen Ofen eingenommen haben beim Backen (o.o)
Trotzdem der langen Backerei haben wir uns die Melon Pans schmecken lassen und einen lustigen Abend gehabt.
Das Rezept und das Video sind wirklich sehr zu empfehlen. Die Melon Pans waren wirklich unbeschreiblich lecker. Aber da es dann doch ziemlich aufwendig war und irgendwie "nur" Brötchen dabei rauskommen, werde ich das wohl nicht so oft machen.

 


 





Freitag, 22. Mai 2015

Mein kleiner Nervenzusammenbruch oder Wieso ich Stress meide

Hui seit meinem letzten Post ist ja auch schon wieder so viel Zeit vergangen...
Aber ich muss gestehen, zurzeit muss ich wirklich all meine Zeit der Uni aufopfern. Recherchen und Seminararbeiten schreiben sich nun mal nicht von alleine. Doch da ich vor lauter Dyslexie- und Privacy-Texten langsam den Wald vor lauter Bäumen oder eher die Infos vor lauter Text nicht mehr sehe, dachte ich mir ich genehmige mir heute mal etwas Pause. Und die nutze ich um mal wieder etwas anderes zu schreiben, nämlich diesen Blogeintrag.
Diese Pause genehmige ich mir vor allem, weil ich gestern einen kleinen (oder vielleicht auch etwas größeren) Nervenzusammenbruch hatte. Ja ja.. wenig Schlaf und viel Stress können einen schon mal aus der Fassung bringen.
Eigentlich bin ich ein Mensch, der sich keinen Stress machen lässt. Selbst wenn in Gruppenarbeiten irgendjemand Panik verbreitet, bin ich die letzte die auf diesen Zug aufspringt. Irgendwie bekommt man schon immer alles hin. Und bisher habe ich auch immer alles den allgemeinen (und vor allem aber auch meinen) Erwartungen entsprechend fertig bekommen. Mit diesen "ich-lass-mir-keinen-Stress-machen" Schiene bin ich wie man sieht auch gut ins 6. Semester gekommen. Natürlich hat man immer mal ein paar schlechte Tage. Ich hatte auch mal eine Weile den Gedanken, alles hinzuschmeißen und was komplett anderes zu studieren. Aber das gibt sich alles wieder.
Doch gestern war definitiv nicht mein Tag. Ich muss bis zum 01.06.15 eine zehnseitige Seminararbeit abgeben. 10 Seiten Seminararbeit schreiben? Ach das ist doch gar nichts! Dachte ich jedenfalls, bis gestern. Immerhin war ich der Meinung schon ca. 6 Seiten geschrieben zu haben. Doch dann war ich in der Uni und fügte zum ersten Mal die Formatvorlage ein, die wir benutzen sollten. Ha! Nichts mit 6 Seiten. Schriftgröße 10! Da waren es 4 Seiten maximal! Und auf einmal kam in mir totale Verzweiflung hoch. Ich war der Meinung ich habe schon alles geschrieben, was mir jemals zu dem Thema einfallen könnte. Mehr wäre einfach nicht drin. Und dann war ich total entschlossen, das Seminar einfach hinzuschmeißen und nächstes Semester lieber irgendwas anders zu machen. Das würde meinen ganzen Plan durcheinander bringen, aber was soll's. Pure Verzweiflung!
Und deswegen kommen jetzt hier mal ein paar Tipps, die mir sehr geholfen haben.

Mit jemanden reden:
Ich habe erstmal meine Mutter angerufen und ihr mein Leid geklagt. Das Seminar und vor allem die doofe Formatvorlage total beschimpft. Das hilft erstmal um den ganzen Frust loszuwerden. Aber wirklich hilfreich ist das Ganze nur, wenn der andere die Situation auch nach empfinden kann. Ein paar verständnisvolle aufmunternde Worte tun dann doch echt gut.

Erstmal etwas anderes tun:
Ich bin dann erstmal zu Netto gefahren. Da gab es diese Woche Ben&Jerry's im Angebot. Natürlich war schon alles alle, da es schon Donnerstag war. Also bin ich zum nächsten Netto gefahren. Das gleiche Problem. Dann bin ich erstmal schmollend Nachhause gefahren. Hab nur noch mehr auf den blöden Tag geschimpft und mich erstmal eine Weile vor den Fernseher gesetzt. Schlussendlich bin ich dann doch noch zu einem dritten Netto gefahren (wie ich es allein deswegen liebe in einer Großstadt zu leben) und habe dort doch noch das letzte Eis bekommen!
Abends habe ich dann nochmal über meine Seminararbeit drüber geschaut. Da hatte ich dann einfach wieder einen freieren Kopf und habe alles etwas entspannter gesehen.

Jemanden die Arbeit lesen lassen:
Meine Mutter hat mir angeboten erstmal zu lesen, was ich geschrieben habe. Das war wirklich gut. Sie hatte noch ein paar Ideen und Ansätze, die mir wirklich geholfen haben. Ich hatte also doch noch nicht alles geschrieben, was es zu dem Thema zu sagen gibt. Und schon hatte ich eine ganze Seite mehr!

Mehrere kurze Sätze statt einem langen Satz:
Ich neige dazu, immer sehr viele verschachtelte Sätze zu schreiben. Die sind dann sehr lang und total unverständlich. Aber wenn man viele kurze Sätze daraus macht, ist nicht nur das Verständnis einfacher. Man schreibt auch gleich viel mehr. Außerdem fasse ich mich allgemein sehr kurz. Dagegen hilft es wenn man einfach immer etwas mehr "um den heißen Brei herum" redet.

Beispiele, Beispiele, Beispiele:
Wie gesagt, ich fasse mich immer sehr kurz. Und da haben dann Beispiele nichts verloren. Ich denke immer, ach das versteht schon jeder. Das ist aber totaler Blödsinn. Beispiele helfen nicht nur den beschriebenen Sachverhalt anderen (also den Lesern) verständlicher zu machen. Nein, sie zeugen auch davon, dass man selbst verstanden hat, was man da grade erklärt! Win-Win sozusagen.

Genug schlafen:
Tja.. und das war wohl das Hauptproblem. Die Ursache der ganzen Panik. Wenn man nicht genug schläft, nimmt man alles einfach anders wahr als es ist. Und da wirken fünf Seiten schreiben gleich mal wie das größte Hindernis der Welt. Dabei habe ich schon viel schwierige Dinge hinbekommen. Beispielsweise 15 Seiten schreiben! Hahaha, ne nur ein kleiner Spaß. Aber ich habe unter anderem schon ein Lernspiel programmiert, Webseiten erstellt und andere viele tolle Dinge, bei denen ich vor dem Studium nicht mal gedacht hätte, dass ich sowas überhaupt hinbekomme.

Diese Tipps sind nicht ultimativ. Das ist einfach das, was mir gestern geholfen hat. Am wichtigsten ist es immer positiv zu bleiben. Stress ist meistens eher kontraproduktiv. Deswegen vermeide ich sonst auch jeglichen Umgang mit ihm. Pausen sind einfach auch mal sehr wichtig um wieder runter zu kommen und die Welt mal wieder in einem etwas realistischeren Bild zu sehen.

Freitag, 8. Mai 2015

Shigatsu wa Kimi no Uso

Ich entdecke immer mal meine Leidenschaft fürs Klavier spielen (oder in meinem Fall eher Keyboard spielen) und klassische Musik wieder. Meistens verfliegt das dann auch wieder und ist nur phasenweise vorhanden. Doch irgendwie ist sie immer da und leicht zu entfachen. Aber grade deswegen hat mich der Anime "四月は君の嘘" [Shigatsu wa Kimi no Uso] oder auch "Your lie in April" vielleicht auch so sehr begeistert.
Arima Kosei war als Kind weit bekannt als Genie am Klavier und hat jeden Talentwettbewerb gewonnen. Doch als seine Mutter starb, brach seine ganze Welt zusammen. Einerseits weil die beiden nur zu zweit waren und nun ganz alleine da stand und andererseits weil sie seine Klavierlehrerin war. Das Klavier wurde Arima ganz fremd und er hörte auf zu spielen. Die Geschichte setzt ca. zwei Jahre später ein. An dem Tag als er auf Miyazono Kaori trifft. Denn von da an ändert sich alles. 
Der Anime hat 22 Folgen und stammt von A-1 Pictures, wie die meisten meiner liebsten Animes. Ich finde diese Anzahl an Folgen irgendwie perfekt. Es ist nicht zu lang, sodass man irgendwie die Lust verliert. Aber es ist auch nicht zu kurz, um eine schöne Handlung mit gutem Spannungsbogen aufzubauen. Vom Stil her ist A-1 Pictures sich treu geblieben und hat meiner Meinung nach hier mal wieder eine echte Perle unter den Animes produziert.
Ich versuche jetzt mal meine Meinung zu formulieren, ohne jemanden groß zu spoilern, der das lesen sollte und den Anime nicht kennt. 
Ich war von der ersten Folge an mit dabei. Klassische Musik, heimliche Liebe, ein blondes Mädchen und Kirschblütenbäume in der ersten Folge. Doch was ich mich von Anfang an gefragt habe: Warum heißt dieser Anime denn eigentlich so? Und diese Frage hat mich einerseits beschäftigt, weil ich wirklich keinen Grund für den Titel sah. Andererseits aber auch weil es der erste Anime war bei den ich den japanisch Titel sofort verstanden hatte und übersetzten konnte. Und da wollte ich natürlich auch wissen wieso der so heißt! Aber das sollte mir erst Mal vorbehalten bleiben. 
Während der 22 Folgen hatte ich glaube so gut wie jegliche Emotionen dabei, die sein müssen. Trauer, Freude, Spaß, Mitgefühl und dieses Gefühl, wenn man einfach nur total in einen Anime versunken ist und jede Sekunde förmlich aufsaugt. Kennt das jemand? 
Bis zur letzten Folge habe ich mir überlegt wie mein perfektes Ende aussehen würde. Dazu sollte man folgendes wissen: Ich bin nie zufrieden mit dem Ende von Animes. Also wirklich nie.. und das bei keinem Anime. Ich fand immer irgendwas doof und mein perfektes Ende in meinem Kopf wäre viel schöner geworden. Oder ich bin der Meinung es gäbe kein qualitativ gutes Ende und bin deswegen sowieso unzufrieden. ABER dann kamen Arima und Kaori. Ich habe geheult. Ich habe Rotz und Wasser geheult! Vor Freude und aus Trauer gleichzeitig. Geht das überhaupt? Scheinbar schon.. denn die letzte Folge von Shigatsu wa Kimi no Uso hat es geschafft. Und nachdem das Outro vorbei war wusste ich es: Das war das perfekte Ende! Ich habe mir selbst kein perfektes Ende vorstellen können. Und dachte deswegen, die letzte Folge wird mich einfach nur enttäuschen. Aber es kam das genaue Gegenteil. Einfach nur perfekt!
Der Anime ist wirklich nur sehr zu empfehlen. Jeder der klassische Musik, typische chaotische Liebesgeschichten und aber auch etwas traurige Geschichten mag sollte den sich auf jeden Fall mal anschauen. 
Ich habe sehr lange gebraucht um diesen Post zu schreiben, denn ich habe die letzte Folge schon vor knapp einem Monat geschaut. Aber ich wollte unbedingt nochmal etwas dazu schreiben, weil ich den Anime wirklich so unglaublich toll fand. Es kam vorher nur leider die Uni dazwischen. 

Sonntag, 12. April 2015

8 Week Hot Body Challenge

Ganz still und heimlich habe ich in den letzten 8 Wochen nun meine 8 Week Hot Body Challenge durchgezogen. Nun ja.. mehr oder weniger still und heimlich. Auf meinem Blog habe ich leider nicht viel darüber berichtet. Dafür gab es jede Woche bei Instagram eine kurze Zusammenfassung nach jeder Woche ein paar Bildchen dazu. Das fand ich für meinen Blog einfach zu häufig mit zu wenig Infos. Deswegen habe ich mir gedacht, eine komplette Auswertung würde sich hier besser anbieten.
Erstmal vielleicht ein paar Worte an sich zu dem Plan. Man hatte zu jeder Woche eine Einkaufsliste, auf der die Lebensmittel in 7 Kategorien eingeteilt waren: Obst, Gemüse, Milchprodukte & Eier, Fleisch & Fisch, Körner, Gewürze und Anderes. Was mir hier gefehlt hat war, die Anzahl! Es war zwar immer alles aufgelistet, was man braucht, aber nicht wie viel. Daher saß ich oft da und musste ausrechnen, wie viel Tomaten, Bananen oder Fleisch ich brauchen würde.
Dazu gab es dann für jede Woche einen Plan, auf dem stand, an welchem Tag man was Essen sollte. Für jeden Tag waren fünf Mahlzeiten eingeplant. Außerdem war jede Woche so aufgeteilt, dass man Montag, Mittwoch, Freitag und Dienstag, Donnerstag, Samstag die gleichen Gerichte hatte und Sonntag nochmal extra war. Diese Aufteilung fand ich sehr gut. Dadurch hatte ich so gut wie nie etwas übrig oder musste etwas wegschmeißen.
Die letzten Tage bevor ich den Ernährungsplan begonnen habe, habe ich mich nicht unnötig ungesund ernährt. Ich wollte zwar am letzten Sonntag bevor es losging irgendwas super tolles noch essen, was ich 8 Wochen nicht essen würde. Aber ich habe nicht wirklich etwas gefunden.

Die erste Woche verlief sehr schnell. Ich war immer sehr satt und hatte am Ende des Tages nie Hunger. Auch von Heißhunger auf Süßes oder Ungesundes blieb ich verschont. Und das kenne ich ganz anders von mir. Das war in allen folgenden Wochen übrigens genau so.
Meine liebsten Gerichte aus der ersten Wochen: Gesunde Fleischbällchen, Wraps mit Hähnchen, Bananenpfannkuchen, Crepes mit Bananen, Erdbeeren und Magerquark, Quinoa-Edamame-Salat


    

Am Ende der zweiten Woche gab es dann schon direkt optische Erfolge. Ich denke für andere ist es nicht unbedingt sichtbar. Aber ich selbst, habe etwas mehr Definition deutlich erkennen können. Nebenbei habe ich natürlich immer Sport gemacht. In dieser Woche habe ich übrigens zum ersten mal in meinem Leben wirklich Tunfisch ausprobiert. Ich bin kein Fischfan. Ich esse meistens nur Lachs oder gar keinen Fisch. Aber ich habe festgestellt: Ich mag Tunfisch sehr! Trotzdem war es mir in der Woche fast zu viel Fisch. Vor allem war es mir aber zu viel Gemüse am morgen. Ich brauch morgens eher etwas Obst.
Meine liebsten Gerichte aus Woche zwei: Apfel Zimt Quinoa, Tunfischsalat, Hummus mit Karotten
                   

In der dritten und vierten Woche verließ mich meine Motivation zum Sport. Ich habe mich nur schwer überwinden können. Was meine Ernährung anging war ich aber voll dabei. Obwohl ich ab und zu den Fisch durch Geflügel ersetzt habe, da ich einfach immer noch kein Fischfan bin!
Meine liebsten Gerichte aus der dritten und vierten Woche: Schweizer Haferflocken, Gemüsepfanne mit Zuckererbsen, Karotten und Paprika, Hühnchen Salat, Puten-Avocade-Reis, Puten Wraps, Italienische Gehacktesschüssel
                                       

Die fünfte Woche war eine organisatorische Meisterleistung, da ich viel unterwegs war und übers Wochenende zu meinen Eltern gefahren bin. Es gab in dieser Woche auch sehr viel emotionalen Stress. Trotzdem habe ich mich an meinen Ernährungsplan gehalten (auch wenn ich von manchen Familienmitgliedern komische Kommentare bekam). Ich war sehr stolz auf mich, diese Woche so gut überstanden zu haben. Und dank Cassey's Videos kam meine Motivation Sport zu machen auch etwas wieder.
Meine liebsten Gerichte aus Woche fünf: Mehrfreie Pizza, Puten Chef Salat
                     

In der sechsten Woche legte ich dann nochmal richtig los, was Sport anging. Ich hielt mich auch mit den Portionen besser an meinen Plan und habe nicht mehr alles Pi mal Daumen abgemessen. Daher war ich an dem Samstag auch super zufrieden, als ich in den Spiegel sah!!
Meine liebsten Gerichte aus Woche sechs: Gesund Kekse, Magerquark mit Cranberries und Pistazien, Steack-Spinat-Salat, Southwest Hühnchen Salat
                                      

Woche sieben war sehr verwirrend. Ich fand, dass ich immer besser aussah, aber laut der Waage hatte ich zugenommen. Ich machte mir darüber nicht zu viele Gedanken, da ich ja optisch sehr zufrieden war. Außerdem habe ich in der Woche am 1.April wieder angefangen Cassey's Workout Kalender zu folgen. Es war also alles wieder auf dem Kurs. Außerdem war ich auch in der Woche wieder bei meinen Eltern. Es war wieder ziemlich viel Gewurschtel mit dem Essen. Aber es hat zum Glück alles gut geklappt. Außerdem war Ostern. Und ich habe sehr viele Süßigkeiten geschenkt bekommen. Doch ich habe nicht eine davon gegessen.
Meine liebsten Gerichte aus der siebenten Woche: Burrito Schüssel, Huhn Apfel Cranberry Salat, Hüttenkäse mit Marmelade und Sonnenblumenkernen
                     

Die letzte Woche war irgendwie etwas interessant. Ich habe mich die ganze Woche schon auf den morgigen Tag gefreut. Ich habe mittlerweile so viele Süßigkeiten und Leckereien angehäuft! Doch es liegt alles noch verpackt im Schrank. Und auch im Laufe der Woche habe ich vieles gekauft, was so Leckeres im Angebot war. Trotz allem habe ich mich an meinen Plan gehalten. Ich finde es mittlerweile gar nicht mehr schwer, auf Süßes zu verzichten.
Meine liebsten Gerichte aus der letzten Woche: Puten Birnen Salat Wrap, Edamame Salat, Haferflocken mit Banane und Cranberries
                          

Ich wurde oft gefragt, warum ich den Ernährungsplan machen wollte. Abnehmen war hier nicht meine oberste Priorität. Mir ging es eher darum, mich 8 Wochen wirklich mal nur gesund zu ernähren und vor allem viele tolle neue Rezepte zu lernen. Dass ich da druch noch etwas mehr in Form gekommen bin und etwas definierter aussehe, ist eher nur ein netter Nebeneffekt gewesen.
Die Namen der Gerichte habe ich übrigens mal ganz frei aus dem Englischen übersetzt. Wobei es oft keine guten Übersetzungen hab. Wie das immer so ist.
Ich muss sagen, ich bin sehr stolz auf mich, dass ich die 8 Wochen durchgezogen habe. Es war einfach mal sehr interessant alles auszuprobieren und zu essen.
So und jetzt geh ich ins Bett und freu mich auf den morgigen Tag!!!!!!! \(*o*)/

Samstag, 28. März 2015

Yoga - meine ersten Erfahrungen


Wie vor einer Weile bereits erwähnt, wollte ich mal meine Erfahrungen mit Yoga teilen.
Seit Anfang Januar gehe ich nun regelmäßig jeden Dienstag Abend zum Yoga. Der Kurs findet in meinem Fitness Studio statt und dauert anderthalb Stunden. Bisher war ich jede Woche da und habe keine Stunde ausfallen lassen.
Bei der ersten Stunde war ich sehr aufgeregt, weil ich nicht wusste, was mich erwarten würde. Ich war relativ zeitig da zog meine normalen Sportsachen an und ging in den Kursraum. Ich nahm mir eine Matte wie es alle anderen auch Taten und setzte mich hin. Es herrschte schon vorher eine relative Ruhe und angenehme Atmosphäre. Das fand ich sehr faszinierend. 
Zu Beginn des Kurses stellte sich die Kursleiterin vor, fragte wer neu sei, hatte ein paar beruhigende Worte bereit und meinte, dass man einfach mitmachen solle. Und dann ging es sofort los mit der Anfangsentspannung. Erst beruhigte sie mit ein paar Sätzen die Gedanken und dann fing sie an ein paar Minuten (ich vermute mal) auf indisch zu singen. Das überraschte mich sehr. Aber ich fand es auch sehr angenehm, da man einfach mal alle Gedanken loslassen konnte, während man sich ganz auf den Atem konzentrierte.
Nach ungefähr 15 Minuten Entspannung fingen wir dann mit ein paar Dehnübungen an. Erst im Liegen, später auch im Sitzen und Stehen. Nachdem der Kreislauf dann mit bestimmten Übungen etwas in Schwung gebracht wurde, kam der Sonnengruß. 
Da ich neu war, sollte ich eine Runde zuschauen und dann einsteigen. Am Anfang war es schwierig, die Reihenfolge zu behalten. Oder sagen wir das Tempo beizubehalten. Je nach dem, auf was ich mich grade konzentrierte. Aber mit jeder Woche und jeden Sonnengruß wurde es besser und einfacher. 
Hinter gab dann nochmals ein paar weitere Yogaübungen, bevor dann zum Schluss nochmal eine Endentspannung kam. 
Alles in allem war ich nach der ersten Stunde einfach nur begeistert. Ich war total entspannt, mein Kopf war frei und ich fühlte mich einfach nur gut. Und so ging es mir jede Woche bisher immer und immer wieder. Es hilft mir jede Woche in ein wenig runter zu kommen. Und ich persönlich glaube ich bin auch an sich etwas entspannter und ruhiger geworden.
Mittlerweile versuche ich auch selbst ein mal in der Woche neben dem Kurs ein paar Yogaübungen zu machen. Einfach um abzuschalten. Außerdem wird man flexibler und dehnt sich mal richtig. Das vergesse ich einfach viel zu oft.
Ich muss also sagen, ich bin sehr froh Yoga ausprobiert zu haben und kann es nur empfehlen!


Freitag, 20. März 2015

Manga Comic Convention auf der LBM

Der letzte Samstag war wohl einer der aufregendsten Tage in der letzten Zeit!! Das lag einerseits daran, dass ich den ganzen letzten Monat nur am lernen war. Andererseits aber auch dran, dass ich auf der Manga-Comic-Convention war und zum ersten Mal ein Cosplay tragen wollte.
Die letzten Vorbereitungen steigerten die Aufregung kurz vor der Convention nochmal stark. Ich habe den ganzen Donnerstag nur gebastelt und Freitag ewig rumprobiert wie ich mich am besten Schminke. Man muss wissen, da ich mich sonst eher wenig bis gar nicht schminke, war das fast eine größere Herausforderung als manch andere Dinge.

Der Morgen:
Eigentlich wollte ich dann ganz viel schlafen. Aber ich kam natürlich erst um 12 nachts in Bett und bin schon gegen halb 5 wieder aufgewacht. Also knapp vier Stunden Schlaf. Ich habe krampfhaft versucht nochmal einzuschlafen. Aber das war vergebens. Ich lag dann noch zwei Stunden im Bett bis ich dann doch aufstehen musste.
Erstaunlicherweise ging das Schinken dann sehr schnell. Natürlich habe ich vergessen vorher die Kontaktlinsen einzusetzen. Ich wollte sie eigentlich nicht schon zu früh einsetzen, da ich Angst hatte sie würden mich nerven. Aber zum Glück gingen sie sehr gut rein und haben das Make up dann nicht ruiniert. Danach habe ich erst mal gefrühstückt bevor ich mich umzog und zu guter Letzt die Perücke aufsetzte.
Zwischen durch habe ich schon mal alle meine Freunde angeschrieben, die mitkommen wollten. Wir sollte eigentlich sechs Leute sein. Aber einer sagte dann schon recht früh ab, weil er krank war. Fand ich sehr schade. Von Zweien hörte ich erst mal gar nichts.
Dann habe ich alles was ich im Laufe des Tages noch anziehen oder brauchen würde, eingepackt war, musste ich mich dann ziemlich beeilen um meine Straßenbahn noch zu bekommen. Es war eine ziemlich lustige Straßenbahnfahrt. Obwohl ich nur fünf Minuten gefahren bin, wurde ich natürlich kontrolliert. Die Frau vom DVB war etwas verwirrt als sie mein Bild aus meinen Ausweis mit mir vergleichen wollte. Nachdem sie mich gefühlt eine halbe Ewigkeit komisch angestarrt hat, gab sie auf und nickte einfach nur.
Währenddessen schrieben mir alle meiner Freunde, dass sie den Zug nicht schaffen würden. Na super! Ich durfte also eine Stunde allein am Bahnhof warten? Mit Cosplay. Mit Perücke... Naja nicht ganz. Von Zweien wurde ich nur verarscht! Die waren schon lange vor mir da. Aber die Anderen kamen wirklich zu spät.
Also waren wir nun zu dritt anstatt zu sechst. Und ich die einzige mit Cosplay. Was soll's. Das machte mich doch etwas nervös, da ich ja das erste Mal im Cosplay unterwegs war und mir total unsicher war, ob es überhaupt gut ist. Aber die beiden Jungs, mit denen ich unterwegs war, fanden es direkt schon mal sehr cool! Im Zug habe ich dann ein paar andere Freunde getroffen. "Ach Anne! Ich hätte dich jetzt gar nicht erkannt!" - Das war irgendwie ein totales Kompliment in meinen Ohren.
Je näher wir der Convention kamen, desto mehr Cosplayer liefen einem über dem Weg! Ich fand das sehr cool. Und vor allem fühlte ich mich nicht mehr so allein und ungewohnt. Wir waren knapp zwei Stunden unterwegs und ich fühlte mich mit jeder Minuten wohler in meinem Kostüm.

Die Convention:
Doch dann waren wir gegen halb Zwölf endlich da! Und ich konnte es kaum erwarten in die Halle zu stürmen. Die letzten Details und Accessoires noch schnell angebracht und auf ging's!
Diese Jahr musste man vormittags die Halle noch über den Außenzugang betreten, weil der Zugang über die Treppe nur für eine Richtung freigegeben war. Wieso versteh ich bis heute noch nichts ganz. Aber naja. Einmal durch die Kälte gehuscht und schon waren wir drin.
Eigentlich sind wir den ganzen Tag nur rum gelaufen. Irgendwie hatte keiner von uns eine genaue Orientierung, wo was ist und wo wir über all schon waren und wo nicht. Aber es war trotzdem echt super.
Die Jungs wollten erst mal was essen und nachdem sie sich ewig nicht entscheiden konnten, gab es für sie Pommes. Da ich ja zurzeit meinem Ernährungsplan durchziehe, habe ich mir Essen vorgekocht und mitgenommen. Dazu vielleicht in einem extra Post noch etwas mehr.
Danach haben wir uns alle möglichen Merchstände. Außerdem wollte ich unbedingt eine neue Bento Box kaufen. Doch irgendwie habe ich nirgendwo eine vernünftige gefunden. An sich gab es groß gesehen nur drei Stände, die überhaupt eine Bento Box hatten.
Später waren wir noch im Maid-Cafe, haben kurz beim Live-Zeichnen vorbei geschaut und waren noch im Anime-Kino. Letzteres zu finden, war eine ziemlich Herausforderung, da sich dieses außerhalb der Halle Treppe runter befand und es auf dem Plan relativ schlecht ausgeschildert war. Aber an sich war das echt cool gemacht und sehr gemütlich! Das Maid-Cafe hat mich sehr enttäuscht. Da war das Maid-Cafe auf der Dedeco in Dresden um Längen besser und vor allem näher dran an einem Maid-Cafe. Zu aller erst, war es überfüllt. Außerdem wurde man in keinster Weise von den Maids bedient. Man konnte sich sein Trinken und Essen an der Theke abholen und dann versuchen einen Platz zu finden. Was mich aber am meisten enttäuscht hat, war die Auswahl an Tee. Oder eher die fehlende Auswahl an Tee. Es gab vielleicht drei Teesorten und nicht mal Grünen Tee. Ich habe dann einen Kräutertee getrunken. Aber das fand ich sehr schwach.
Irgendwann haben wir dann auch kurz die zwei Mädels getroffen, die eigentlich erst mit uns zusammen hinfahren wollten. Aber in dem Trubel haben wir nur kurz erzählt, da jeder auch grade in eine andere Richtung unterwegs war.
Später wollten wir uns auch noch ein wenig die Show auf der Bühne anschauen. Aber die zu viele Leute ziemlich egoistisch sind und nicht mal zur Mitte aufrücken können, sodass zwischen drin immer mal ein oder zwei Plätze frei sind, an die man aber nicht ran kam, war es da einfach maßlos überfüllt.
Also sind wir noch etwas rum gelaufen und ich habe dann zufälliger und glücklicher Weise noch eine Bento Box gefunden, die mich sofort begeistert hat. Die Qualität ist echt viel besser als bei meiner Letzten, sie hat sogar einen passenden Beutel dabei, ist super stabil und sogar spülmaschinenfest! Da war der Preis dann auch einfach mal egal. Und das Zusammen- und Auseinanderbauen ist so knifflig gewesen beim ersten Mal, dass man sogar eine Anleitung brauchte ^-^'


Zwischen durch habe ich mir dann noch einen frischgepressten Orangensaft und eine Remune (eine Japanische Limo) gegönnt. Und dann ging es gegen 17:30 Uhr, völlig zu Frieden und gefüllt mit vielen tollen eindrücken, so langsam Richtung Ausgang.



Mein Cosplay:
Ich war ja anfangs sehr verunsichert und habe mich etwas komisch gefühlt, aber mit jeder weiteren Minute als Asuna, fühlte ich mich wohler. Und ich habe auch auf der Convention sehr schönes Feedback bekommen.
Es wollte einige Leute mit oder von mir Fotos machen. Beim ersten Mal, war ich noch etwas schüchtern aber auch total geschmeichelt. Aber mir jedem der mich ansprach und fragte, merkte ich auch, dass mein Cosplay echt super gelungen ist und auch gut ankam.
Die ganze Arbeit hat sich also echt gelohnt!


Ich selbst habe es irgendwie total verpeilt auch von anderen Cosplayern Fotos zu machen. Aber ich habe wenigstens ein Foto mit einer anderen Asuna zusammen machen können. Ich fand sie total niedlich und ihr Kostüm auch richtig super gelungen!!


An sich muss ich sagen, dass ich gedacht hätte, es würde mich irgendwas irgendwas total nerven. Perücke zu heiß, Kontaktlinsen tun weh, Schwert nervt, Schuhe drücken. Irgendwas in der Richtung. Aber nein - gar nichts. Es hat den ganzen Tag echt Spaß gemacht es zu tragen. Ich hatte meine Kontaktlinsen dann zwar vielleicht etwas zu lange drin, da ich sie erst im Zug raus nahm. Aber was soll's. Ging ja alles gut. 


Alles in allem, war es also einfach ein mega cooler Tag und ich freue mich schon auf's nächste Jahr! ^w^

Mittwoch, 4. März 2015

Vorbereitung Cosplay: Kontaktlinsen

Man könnte sagen, es ist überflüssig. Man könnte sagen, ich tue meinen Augen damit nichts gutes.
Aber für mich ist es ein kleines Detail meines Cosplays, das einfach sein muss: Braune Kontaktlinsen!
Da Kontaktlinsen ja ein Problem für sich sind, dachte ich erzähle ich mal von meinen Erfahrungen.



Das Einsetzen:
Es gibt ja verschiedenste Varianten, sich Kontaktlinsen in die Augen zu setzten. Ich habe mir ein paar Videos bei Youtube angeschaut und viel im Internet gelesen. 
Die meisten haben zwei Varianten empfohlen: Entweder die Kontaktlinse auf die Fingerkuppe setzen, in den Spiegel schauen und sich direkt auf die Pupille zu fassen und so die Linse ins Auge setzen. Oder die Kontaktlinse auf die Fingerkuppe setzen, den Kopf drehen und schräg in den Spiegel schauen und die Kontaktlinse auf das Weiße des Augens setzen.
Ich muss sagen, ich persönlich bin mit der zweiten Variante besser klar gekommen, da ich es einfach nicht schaffe, mir auf die Pupille zu fassen.

Das Rausnehmen:
Ich finde das entfernen der Kontaktlinse ist sehr viel einfach als das Einsetzen. Ich schau einfach grade in den Spiegel fasse mit Zeigefinger und Daumen an den Rand des Augen und schiebe die Finger zusammen. Dabei bekommt man für die Linse zufassen und kann sie einfach "rausziehen". Hört sich glaube ich etwas komplizierter an als es dann ist. 

Das erste Mal:
Es ist jetzt eine Weile her, dass ich es das erste mal versucht habe, mir die Kontaktlinsen einzusetzen. Aber ich kann mich noch sehr sehr gut daran erinnern. Bei ersten mal hat es gar nichts geklappt. Ich habe nach einer halben Stunde abgebrochen, nachdem mir total schwindelig und schlecht war. Außerdem haben meine Hände so gezittert, das gar nicht mehr ging. 

Üben üben üben:
ABER das ist einfach nur eine Übungssache. Ich habe es dann erstmal einfach sein lassen. Irgendwann habe ich mir dann nochmal etwas mehr Zeit genommen und es geschafft eine Kontaktlinse einzusetzen. Das war für mich so ein Erfolg, dass ich dann erstmal nur eine Kontaktlinse drin behalten habe. Doch dann kam die Panik und ich wollte auch sehen, ob ich die Kontaktlinse auch wieder raus bekomme. Also habe ich das direkt versucht. Und nachdem das relativ einfach von statten ging, sind die Linsen dann erstmal wieder im Behälter verschwunden.
Bei jedem Mal wird es etwas einfacher und geht schneller von statten. Es ist also wie vieles andere einfach nur eine Übungssache. Also nicht aufgeben!

Das Tragen:
Anfangs ist es sehr komisch. Man hat das Gefühl, da ist etwas im Auge aber irgendwie auch nicht. Aber nach einer Weile gewöhnt man sich daran. Mittlerweile habe ich meine Kontaktlinsen schon mehrer Stunden getragen. Man merkt zwar, dass man Kontaktlinsen trägt, aber sie stören nicht.
Ich bin mal gespannt wie es dann am Samstag wird, wenn ich meine Kontaktlinsen wirklich den ganzen Tag tragen werde. 

Mittlerweile überlege ich sogar mir Monatslinsen zu kaufen, da ich ja eigentlich ab und zu eine Brille brauche. Ich hatte immer etwas Angst.. oder sagen wir Respekt vor den Linsen an sich. Aber die braucht man wirklich nicht zu haben!