Es wird wärmer, man fühlt sich engergiegeladener und die Outfits werden leichter und kürzer. Und passend dazu habe ich mir im April zwei Dinge vorgenommen.
1. AprilAbs:
Cassey Ho, auch bekannt unter dem Namen Blogilates, stellt jeden Monat einen Workout Kalender auf. Dort stehen für jeden Tag die besten Workout Kombinationen drauf. Jeden Tag liegt der Fokus auf einem anderen Körperteil bzw Körperbereich. Arme, Beine, Kern&Bauch und natürlich Cardio. Aber am aller wichtigsten ist der Ruhetag.
Ich habe schon so oft angefangen, dem zu folgen und dann doch nach ein paar Tagen aufgegeben. Aber diesen Monat will ich es endlich mal durchziehen. Bisher läuft es sehr gut. Ich habe jeden Tag so gut gemeistert, wie ich konnte. Manchmal verlässt mich meine Kraft oder meine Motivation, aber irgendwie schaffe ich es immer die Tagesplan durch zu ziehen. Immerhin sind es ja maximal 60 Minuten pro Tag. Eine Stunde sind grade mal 4% des ganzen Tages. Das ist mehr als machbar.
Cassey selbst erinnert einen in (fast) jedem Video daran, dass man auch gesund essen und viel trinken soll. Im Allgemeinen muss ich das aus gesundheitlichen Gründen sowieso (vor allem viel trinken). Aber ab und an gibt es dann doch ein paar Kekse oder Gummibärchen. Ich arbeite noch daran. Aber ich sehe es so: Wenn ich mich nach Süßem fühle, dann esse ich auch Süßes. Aber ansonsten ernähre ich mich schon sehr gesund. Von daher geht das nach meinem Empfinden in Ordnung.
Einen wirklichen Grund gibt es nicht direkt. Ich fühle mich nicht zu dick und möchte abnehmen oder sowas. Ich mag es einfach Sport zu machen. Und wenn ich hinterher ein bisschen geformter und definierter aussehen, ist das ja wohl auch nichts schlechtes. Außerdem fühlt man sich total energiegeladen, wenn man den Tag mit Sport beginnt.
2. Digitale Entgiftung:
Klingt echt hart. Aber ich habe es einfach mal direkt aus dem Englischen übersetzt (Digital Detox).
Auf shape.com habe ich ein Digitales Entgiftungsprogramm gefunden. Ich fühle mich nicht abhängig von meinem Handy, Laptop, Sozialen Medien oder sonst irgendwas. Ich will einfach nur mal sehen, ob es einen Effekt hat.
Was gehört dazu?
1. Benachrichtigungen abstellen.
Der erste Schritt ist es, alle Benachrichtigungen von jeglichen Sozialen Medien abzustellen. Gesagt getan? Nicht ganz. Erstmal habe ich nicht so viele Apps Sozialer Medien auf meinem Handy. Da wären Facebook, YouTube, Instragram, WeHeartIt und Bloglovin'. Okay einige sind es schon. Bei Facebook hatte ich schon seit einiger Zeit die Benachrichtigungen abgestellt. Alle anderen wurden heute früh abgestellt.
Aber jetzt sind da noch Dinge wie Whatsapp und an sich SMS. In dem Artikel wurde nichts über solche Nachrichten und Messenger Apps gesagt. Deswegen habe ich hier die Benachrichtigungen angelassen, da es ja nicht das Ziel ist, völlig abgeschottet zu sein.
Man soll übrigens feste Zeiten haben, wann man dann einmal die Sozialen Medien checkt. Aber dann soll man auch nicht zu viel Zeit dort verbringen. Was sich für mich in diesem Punkt ändert ist, dass ich nicht alle halbe Stunde meine Sozialen Medien nach irgendwas neuem absuche.
2. Einen Wecker kaufen
Als nächstes soll man sich einen Wecker kaufen. Damit man nicht das Handy beim Schlafen am Bett haben muss. Die Idee an sich finde ich gut.. Also das Handy nicht am Bett zu haben. Das werde ich auf jeden Fall machen. Aber da ich ein totaler Morgenmensch bin und sowieso um sieben im Bett aufrecht stehe, werde ich erstmal noch abwarten, ob ich überhaupt einen Wecker brauche. Denn ich benutze auch meinen Handywecker nicht soo oft.
3. Flugzeugmodus während dem Sport
Dieser Punkt bezieht sich eher darauf, dass man während dem Sport das Handy als Musikquelle benutzt, was ich nicht tue. Trotzdem denke ich, dass ich ab heute immer den Flugzeugmodus anstellen werde, da ich mich ab zu doch mal ablenken lasse, wenn mir jemand schreibt oder mich jemand (früh meistens meine Mutti) anruft.
4. Nach und nach einen Handy freien Tag einführen
Was heißt nach und nach? Man soll mit 15 Minuten anfangen, dann auf 30 Minuten erhöhen und so weiter. Bis man es eben schafft, einen ganzen Tag sein Handy abzustellen. Falls man wirklich das Angst hat, etwas wirklich wichtiges zu verpassen, soll man sein Handy einer vertrauten Person geben, die weiß wie man selbst trotzdem erreichbar ist. Falls es einen Notfall gibt, soll diese einem Bescheid geben. Ich glaube nicht, dass ich das brauche (also diese Notfallperson). Es stand auch in dem Artikel, dass man sich einfach mal überlegen sollte, was das schlimmste wäre, was passieren könnte und wie schlimm es wäre, das einen Tag später zu erfahren. Und wenn man trotzdem nicht damit klar kommt, soll man der Allgemeinheit über Soziale Medien Bescheid geben. Finde ich auch übertrieben. Aber mal sehen. Bis zum ersten "ganzen freien Tag" sind es ja noch ein paar Schritte.
5. Auf die Versuchung vorbereitet sein
Das ist selbst erklärend oder? Man soll sich darauf vorbereiten und andere Aktivitäten vorbereiten. Magazine oder Bücher kaufen, oder einen neuen Nagellack, einfach mal spazieren gehen oder etwas mit Freunden und Familie unternehmen.
Die Sache mit dem Nagellacke finde ich fast am interessantesten. Ich muss mir keine neuen Farben kaufen oder so. Aber ich habe immer keine Geduld und Zeit, meine Nägel qualitativ zu lackieren. Irgendeiner misslingt dann immer. Das könnte ich vielleicht vermeiden, wenn ich mir dafür extra Zeit nehme.
Abgesehen davon denke ich, dieser Schritt wird nicht all zu schwer. Irgendwas gibt es ja immer zu tun.
6. Einen Sozialen Medien Ersatz IRL finden
IRL? Ich muss zugeben ich musste es erstmal googeln: "In real Life". Also "Im realen Leben". Hat sich dann auch aus dem Kontext gegeben. Wenn man gerne kunstvolle Bilder auf Instagram mag, soll man eben mal eine Kunstgalerie besuchen. Man soll sich den Sonnenuntergang mal in echt anschauen. Wenn man Fitness Blogs mag, soll man einfach mal etwas sportliches mit Freunden unternehmen. Man soll Momente mit allen Sinnen erleben, denn dann erinnert man sich auch besser an sie.
7. Ein Mantra wiederholen
Das ist der Schritt, der sich am wenigstens selbst erklärt. Es geht um FOMO - "fear of missing out". Also die Angst etwas zu verpassen. Vor allem eben an dem Tag, wenn man sein Handy abstellt. Um diese zu vermeiden soll man sich selbst immer wiederholen "Woimmer ich genau jetzt bin, ist wo ich sein muss" und sowas wie "Die Entscheidung die man getroffen hat, war richtig für einen selbst". Und wenn man dann das Handy wieder anstellt und all die Fotos und Beiträge sieht, soll man sich immer daran erinnern, dass fast alle Leute nur die Höhepunkte des Abends oder des Ereignisses präsentieren und daher alles nur so wunderbar aussieht und niemand weiß, was wirklich los war.
Das ist etwas, was ich nicht unbedingt brauche schätze ich, da ich das sowieso schon "weiß" oder eben mir selbst sage. Was auch immer. Aber natürlich muss man sich selbst immer mental stärken, egal um was es geht.
So sehr sehr viel geschrieben und erklärt. Wie es (beides) gelaufen ist oder läuft, werde ich dann mal Ende April Anfang Mai berichten. Und jetzt werde ich erstmal essen und danach Sport machen.