Sonntag, 12. April 2015

8 Week Hot Body Challenge

Ganz still und heimlich habe ich in den letzten 8 Wochen nun meine 8 Week Hot Body Challenge durchgezogen. Nun ja.. mehr oder weniger still und heimlich. Auf meinem Blog habe ich leider nicht viel darüber berichtet. Dafür gab es jede Woche bei Instagram eine kurze Zusammenfassung nach jeder Woche ein paar Bildchen dazu. Das fand ich für meinen Blog einfach zu häufig mit zu wenig Infos. Deswegen habe ich mir gedacht, eine komplette Auswertung würde sich hier besser anbieten.
Erstmal vielleicht ein paar Worte an sich zu dem Plan. Man hatte zu jeder Woche eine Einkaufsliste, auf der die Lebensmittel in 7 Kategorien eingeteilt waren: Obst, Gemüse, Milchprodukte & Eier, Fleisch & Fisch, Körner, Gewürze und Anderes. Was mir hier gefehlt hat war, die Anzahl! Es war zwar immer alles aufgelistet, was man braucht, aber nicht wie viel. Daher saß ich oft da und musste ausrechnen, wie viel Tomaten, Bananen oder Fleisch ich brauchen würde.
Dazu gab es dann für jede Woche einen Plan, auf dem stand, an welchem Tag man was Essen sollte. Für jeden Tag waren fünf Mahlzeiten eingeplant. Außerdem war jede Woche so aufgeteilt, dass man Montag, Mittwoch, Freitag und Dienstag, Donnerstag, Samstag die gleichen Gerichte hatte und Sonntag nochmal extra war. Diese Aufteilung fand ich sehr gut. Dadurch hatte ich so gut wie nie etwas übrig oder musste etwas wegschmeißen.
Die letzten Tage bevor ich den Ernährungsplan begonnen habe, habe ich mich nicht unnötig ungesund ernährt. Ich wollte zwar am letzten Sonntag bevor es losging irgendwas super tolles noch essen, was ich 8 Wochen nicht essen würde. Aber ich habe nicht wirklich etwas gefunden.

Die erste Woche verlief sehr schnell. Ich war immer sehr satt und hatte am Ende des Tages nie Hunger. Auch von Heißhunger auf Süßes oder Ungesundes blieb ich verschont. Und das kenne ich ganz anders von mir. Das war in allen folgenden Wochen übrigens genau so.
Meine liebsten Gerichte aus der ersten Wochen: Gesunde Fleischbällchen, Wraps mit Hähnchen, Bananenpfannkuchen, Crepes mit Bananen, Erdbeeren und Magerquark, Quinoa-Edamame-Salat


    

Am Ende der zweiten Woche gab es dann schon direkt optische Erfolge. Ich denke für andere ist es nicht unbedingt sichtbar. Aber ich selbst, habe etwas mehr Definition deutlich erkennen können. Nebenbei habe ich natürlich immer Sport gemacht. In dieser Woche habe ich übrigens zum ersten mal in meinem Leben wirklich Tunfisch ausprobiert. Ich bin kein Fischfan. Ich esse meistens nur Lachs oder gar keinen Fisch. Aber ich habe festgestellt: Ich mag Tunfisch sehr! Trotzdem war es mir in der Woche fast zu viel Fisch. Vor allem war es mir aber zu viel Gemüse am morgen. Ich brauch morgens eher etwas Obst.
Meine liebsten Gerichte aus Woche zwei: Apfel Zimt Quinoa, Tunfischsalat, Hummus mit Karotten
                   

In der dritten und vierten Woche verließ mich meine Motivation zum Sport. Ich habe mich nur schwer überwinden können. Was meine Ernährung anging war ich aber voll dabei. Obwohl ich ab und zu den Fisch durch Geflügel ersetzt habe, da ich einfach immer noch kein Fischfan bin!
Meine liebsten Gerichte aus der dritten und vierten Woche: Schweizer Haferflocken, Gemüsepfanne mit Zuckererbsen, Karotten und Paprika, Hühnchen Salat, Puten-Avocade-Reis, Puten Wraps, Italienische Gehacktesschüssel
                                       

Die fünfte Woche war eine organisatorische Meisterleistung, da ich viel unterwegs war und übers Wochenende zu meinen Eltern gefahren bin. Es gab in dieser Woche auch sehr viel emotionalen Stress. Trotzdem habe ich mich an meinen Ernährungsplan gehalten (auch wenn ich von manchen Familienmitgliedern komische Kommentare bekam). Ich war sehr stolz auf mich, diese Woche so gut überstanden zu haben. Und dank Cassey's Videos kam meine Motivation Sport zu machen auch etwas wieder.
Meine liebsten Gerichte aus Woche fünf: Mehrfreie Pizza, Puten Chef Salat
                     

In der sechsten Woche legte ich dann nochmal richtig los, was Sport anging. Ich hielt mich auch mit den Portionen besser an meinen Plan und habe nicht mehr alles Pi mal Daumen abgemessen. Daher war ich an dem Samstag auch super zufrieden, als ich in den Spiegel sah!!
Meine liebsten Gerichte aus Woche sechs: Gesund Kekse, Magerquark mit Cranberries und Pistazien, Steack-Spinat-Salat, Southwest Hühnchen Salat
                                      

Woche sieben war sehr verwirrend. Ich fand, dass ich immer besser aussah, aber laut der Waage hatte ich zugenommen. Ich machte mir darüber nicht zu viele Gedanken, da ich ja optisch sehr zufrieden war. Außerdem habe ich in der Woche am 1.April wieder angefangen Cassey's Workout Kalender zu folgen. Es war also alles wieder auf dem Kurs. Außerdem war ich auch in der Woche wieder bei meinen Eltern. Es war wieder ziemlich viel Gewurschtel mit dem Essen. Aber es hat zum Glück alles gut geklappt. Außerdem war Ostern. Und ich habe sehr viele Süßigkeiten geschenkt bekommen. Doch ich habe nicht eine davon gegessen.
Meine liebsten Gerichte aus der siebenten Woche: Burrito Schüssel, Huhn Apfel Cranberry Salat, Hüttenkäse mit Marmelade und Sonnenblumenkernen
                     

Die letzte Woche war irgendwie etwas interessant. Ich habe mich die ganze Woche schon auf den morgigen Tag gefreut. Ich habe mittlerweile so viele Süßigkeiten und Leckereien angehäuft! Doch es liegt alles noch verpackt im Schrank. Und auch im Laufe der Woche habe ich vieles gekauft, was so Leckeres im Angebot war. Trotz allem habe ich mich an meinen Plan gehalten. Ich finde es mittlerweile gar nicht mehr schwer, auf Süßes zu verzichten.
Meine liebsten Gerichte aus der letzten Woche: Puten Birnen Salat Wrap, Edamame Salat, Haferflocken mit Banane und Cranberries
                          

Ich wurde oft gefragt, warum ich den Ernährungsplan machen wollte. Abnehmen war hier nicht meine oberste Priorität. Mir ging es eher darum, mich 8 Wochen wirklich mal nur gesund zu ernähren und vor allem viele tolle neue Rezepte zu lernen. Dass ich da druch noch etwas mehr in Form gekommen bin und etwas definierter aussehe, ist eher nur ein netter Nebeneffekt gewesen.
Die Namen der Gerichte habe ich übrigens mal ganz frei aus dem Englischen übersetzt. Wobei es oft keine guten Übersetzungen hab. Wie das immer so ist.
Ich muss sagen, ich bin sehr stolz auf mich, dass ich die 8 Wochen durchgezogen habe. Es war einfach mal sehr interessant alles auszuprobieren und zu essen.
So und jetzt geh ich ins Bett und freu mich auf den morgigen Tag!!!!!!! \(*o*)/