Arima Kosei war als Kind weit bekannt als Genie am Klavier und hat jeden Talentwettbewerb gewonnen. Doch als seine Mutter starb, brach seine ganze Welt zusammen. Einerseits weil die beiden nur zu zweit waren und nun ganz alleine da stand und andererseits weil sie seine Klavierlehrerin war. Das Klavier wurde Arima ganz fremd und er hörte auf zu spielen. Die Geschichte setzt ca. zwei Jahre später ein. An dem Tag als er auf Miyazono Kaori trifft. Denn von da an ändert sich alles.
Der Anime hat 22 Folgen und stammt von A-1 Pictures, wie die meisten meiner liebsten Animes. Ich finde diese Anzahl an Folgen irgendwie perfekt. Es ist nicht zu lang, sodass man irgendwie die Lust verliert. Aber es ist auch nicht zu kurz, um eine schöne Handlung mit gutem Spannungsbogen aufzubauen. Vom Stil her ist A-1 Pictures sich treu geblieben und hat meiner Meinung nach hier mal wieder eine echte Perle unter den Animes produziert.
Ich versuche jetzt mal meine Meinung zu formulieren, ohne jemanden groß zu spoilern, der das lesen sollte und den Anime nicht kennt.
Ich war von der ersten Folge an mit dabei. Klassische Musik, heimliche Liebe, ein blondes Mädchen und Kirschblütenbäume in der ersten Folge. Doch was ich mich von Anfang an gefragt habe: Warum heißt dieser Anime denn eigentlich so? Und diese Frage hat mich einerseits beschäftigt, weil ich wirklich keinen Grund für den Titel sah. Andererseits aber auch weil es der erste Anime war bei den ich den japanisch Titel sofort verstanden hatte und übersetzten konnte. Und da wollte ich natürlich auch wissen wieso der so heißt! Aber das sollte mir erst Mal vorbehalten bleiben.
Während der 22 Folgen hatte ich glaube so gut wie jegliche Emotionen dabei, die sein müssen. Trauer, Freude, Spaß, Mitgefühl und dieses Gefühl, wenn man einfach nur total in einen Anime versunken ist und jede Sekunde förmlich aufsaugt. Kennt das jemand?
Bis zur letzten Folge habe ich mir überlegt wie mein perfektes Ende aussehen würde. Dazu sollte man folgendes wissen: Ich bin nie zufrieden mit dem Ende von Animes. Also wirklich nie.. und das bei keinem Anime. Ich fand immer irgendwas doof und mein perfektes Ende in meinem Kopf wäre viel schöner geworden. Oder ich bin der Meinung es gäbe kein qualitativ gutes Ende und bin deswegen sowieso unzufrieden. ABER dann kamen Arima und Kaori. Ich habe geheult. Ich habe Rotz und Wasser geheult! Vor Freude und aus Trauer gleichzeitig. Geht das überhaupt? Scheinbar schon.. denn die letzte Folge von Shigatsu wa Kimi no Uso hat es geschafft. Und nachdem das Outro vorbei war wusste ich es: Das war das perfekte Ende! Ich habe mir selbst kein perfektes Ende vorstellen können. Und dachte deswegen, die letzte Folge wird mich einfach nur enttäuschen. Aber es kam das genaue Gegenteil. Einfach nur perfekt!
Der Anime ist wirklich nur sehr zu empfehlen. Jeder der klassische Musik, typische chaotische Liebesgeschichten und aber auch etwas traurige Geschichten mag sollte den sich auf jeden Fall mal anschauen.
Ich habe sehr lange gebraucht um diesen Post zu schreiben, denn ich habe die letzte Folge schon vor knapp einem Monat geschaut. Aber ich wollte unbedingt nochmal etwas dazu schreiben, weil ich den Anime wirklich so unglaublich toll fand. Es kam vorher nur leider die Uni dazwischen.
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