Ja das frage ich mich manchmal auch. In einem Semester quält man sich durch Mathe und Softwaretechnologie und im nächstes Semester bastelt man für Gestaltung. Ähm.. ja gut.
Langsam geht es in die Richtung, dass ich die ganzen theoretischen Sachen hinter mir habe. Und das ist auch gut so. Natürlich ist es sinnvoll, dass man am Anfang alle möglichen Grundlagen hat, das will ich gar nicht abstreiten. Aber ich muss gestehen, dass im ersten Jahr meines Studiums ziemlich viele Zweifel hatte, ob das auch das richtige ist. Aber dann wurde mir nach und nach etwas klar: Medieninformatik ist das richtige für mich. Informatik an sich, wäre nichts für mich gewesen. Auch wenn es alle immer liebevoll Mädcheninformatik nennen, bin ich sehr zufrieden mit meinem Studiengang.
Zurzeit habe ich sehr viel zu tun und ertrinke in Abgabeterminen und Skripten. Deswegen schreibe ich jetzt auch erstmal einen Blogeintrag, das ist doch logisch. Aber an sich macht es dann doch trotzdem allem irgendwie Spaß.
Doch was mache ich jetzt eigentlich den ganzen Tag..
Dieses Semester gab es wirklich viel zu tun. Da war zum einen Medienpsychologie und Mediendidaktik. In diesem Modul mussten wir in eine sechser Gruppe ein Lernspiel erstellen. Wir haben uns für ein Griechenlandspiel für so neun bis elf Jahre alte Kinder entschieden. Am Sonntag ist die Abgabe. Danach werde ich es hier mal verlinken. Es ist wirklich nichts spektakuläres, aber es war das Maximum, was man in der Zeit schaffen konnte.
Dann wäre da noch das Komplexprakitkum Informationvisualisierung. Da sollen wir im Endeffekt eine iPad App für die Slub (unsere Biblothek) programmieren. Dieses Modul geht über zwei Semester und bisher fand (zum Glück) erstmal nur die Analysephase statt. Da fällt mir ein ich müsste da noch ein Persona zum Freitag schreiben..
Außerdem ist da noch Medienströme. Da bekamen wir alle paar Wochen einige Aufgaben, die wir abgeben mussten. Erst mussten wir uns mit Fotobearbeitung geschäftigen und ein wenig dazu etwas programmieren. Dann gab es ein paar kleine SVG Aufgaben und danach ein wenig Audiobearbeitung mit Audacity. Und aktuell arbeite ich grade noch an den letzten Aufgaben, da müssen wir einen Trailer zu einem Kurzfilm erstellen. Da ist Freitag die Abgabe.
Und zu guter letzt eben wieder Gestaltung. An sich macht mir das Modul wirklich Spaß, aber es raubt mir so viel Zeit, die ich einfach nicht habe. Und das ist einfach schade. Für das Modul selbst und für alle anderen Module aber auch.
Dass ich neben bei noch für Rechnernetze, Datenbanken und Rechnerarchitektur lernen muss, daran mag ich gar nicht denken. Und dann fangen auch schon in 13 Tagen die Prüfungen an.
Aber ich werde mich dann wohl mal wieder an eine meiner hundert Aufgaben setzen, sonst plagt mich irgendwann das schlechte Gewissen.
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